Smart Service Power - Intelligente Daten-Aggregation und -Nutzung für innovative Funktionen beim altersgerechten technikgestützten Wohnen
im Quartier

Der demografische Wandel führt nicht nur in Deutschland zu einem Pflegenotstand: Es mangelt an Personal und die Kosten steigen stetig. Smart Service Power möchte hierfür eine Lösung
entwickeln und durch intelligente Digitalisierung und Smartifizierung das altersgerechte technikgestützte Wohnen im Quartier ermöglichen. Kranke, Pflege-/Hilfebedürftige, Behinderte und Senioren
sollen dabei durch Prävention, haushaltsnahe Versorgung und vernetzte Wertschöpfungsketten so lang wie möglich sozial integriert in ihrem eigenen Quartier verbleiben, was ihrem persönlichen
Wunsch entspricht, aber auch Pflegekosten und soziale Folgekosten für Krankenkassen, kirchliche Träger und Kommunen reduziert.

Das Projekt möchte erstmals bestehende Funktionen aus den Bereichen E-Health, Smart Home, AAL, Notrufsysteme, Pflege- und Conciergedienste integrieren und die Datensilos vernetzen. Durch
die Zusammenführung von verschiedenen Daten des Bewohners in Kombination mit intelligenten Analyse- und Auswertungsalgorithmen werden nicht mehr einfach Notsignale ermittelt, sondern
Bedarfssituationen kontextbasiert ab- und weitergeleitet. Verläufe, Zusammenhänge und Veränderungen werden sichtbar, um proaktiv reagieren zu können.

Im Projekt sollen intelligente Algorithmen entwickelt werden, die Notfälle in der Wohnung erkennen und Bedarfe der Bewohner ermitteln können. Diese Algorithmen arbeiten auf Basis von im
Projekt zu entwickelnden probabilistischen Modellen und nutzen sowohl Vitaldaten des Bewohners als auch Aktivitätsdaten aus dem Smart Home. Dazu werden kommerziell verfügbare Systeme und
Sensoren aus den Bereichen Vitaldatenerfassung und Smart Home integriert.

Es werden Sicherheitsmodule, die eine Ende-zu-Ende-Sicherheit gewährleisten, entwickelt. Weiterhin soll in Zusammenwirkung mit den Anwendungspartnern ein rechtskonformes
Datennutzungskonzept mit flexiblen und kontextbasierten Zugriffsrechten entwickelt werden.

Im Rahmen des Projekts sollen des Weiteren Wirtschaftlichkeitsanalysen durchgeführt werden und darauf aufbauend Vorschläge für Geschäftsmodelle vorgelegt werden. Weiterhin soll ein
prototypisches Entscheidungsunterstützungssystem entwickelt werden, das für kollaborative Geschäftsmodelle einen Vorschlag zur „fairen" Verteilung von Kosteneinsparungen und Erlösen erstellt.

Projektpartner:

  • VIVAI Software AG (Konsortialführer)
  • Fachhochschule Dortmund
  • inHaus GmbH
  • Pflegedienst Hübenthal GmbH Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH (DOGEWO21)
  • Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Duisburg

Förderung:

 

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